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Vergleichsmessung des IGF bestätigt Wirkungsgrad des AirScrape

BIS ZU 83 % GERINGERE STAUBKONZENTRATION DURCH KONTAKTFREIE ABDICHTUNG

Eine unabhängige Vergleichsmessung durch IFG und BG RCI zeigt deutlich reduzierte Staubemissionen beim Einsatz von AirScrape® im Vergleich zu einer konventionellen Seitenabdichtung.

Ein Produktionsstandort der chemischen Industrie stand vor erheblichen Herausforderungen durch Staubemissionen im Bereich von Förderbandanlagen. Insbesondere bei der Förderung von feinem Kaliumsulfat kam es zu einer erhöhten Staubbelastung im Arbeitsumfeld.

Zur objektiven Bewertung möglicher Optimierungen wurde eine vergleichende Emissionsmessung unter realen Betriebsbedingungen durchgeführt. Ziel war es, die Wirksamkeit unterschiedlicher Abdichtungssysteme belastbar zu quantifizieren und eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Die Herausforderung
Bei der Förderung von feinem Kaliumsulfat kam es zu signifikanter Staubfreisetzung im Bereich der Förderbandübergaben. Insbesondere konventionelle, kontaktbasierte Seitenabdichtungen führten zu:

  • erhöhter Staubbelastung im Arbeitsumfeld
  • zusätzlichem Reinigungsaufwand durch Staubablagerungen
  • potenziellen Gesundheitsrisiken für Mitarbeitende
  • erschwerter Einhaltung von Arbeitsplatzgrenzwerten

Diese Situation machte eine objektive und vergleichbare Bewertung alternativer Abdichtungstechnologien erforderlich.

Die Lösung
Die Untersuchung wurde durch unabhängige, spezialisierte Institutionen durchgeführt – das Institut für Gefahrstoff-Forschung (IFG) sowie die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) – um eine neutrale und fachlich fundierte Bewertung sicherzustellen.
Im Rahmen einer Vergleichsmessung wurden zwei unterschiedliche Abdichtungssysteme unter realen Betriebsbedingungen gegenübergestellt:

  • eine konventionelle, kontaktbasierte Seitenabdichtung (Typ: Rema TT)
  • das kontaktfreie Förderband-Abdichtungssystem AirScrape

Die Messungen erfolgten unter vergleichbaren Betriebsbedingungen direkt an der Anlage. Ziel war es, die Staubemissionen im Arbeitsbereich quantitativ zu erfassen und die Wirksamkeit beider Systeme objektiv zu vergleichen.

Die Durchführung orientierte sich an etablierten Verfahren zur Bestimmung der Arbeitsplatzexposition gegenüber Staub und an geltenden arbeitshygienischen Standards.

Die Ergebnisse
Die Vergleichsmessung zeigte deutliche Unterschiede zwischen den beiden Systemen:

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* A-Staub (alveolengängiger Staub):
Feinste Partikel, die bis in die Lungenbläschen (Alveolen) vordringen und dort gesundheitsschädlich wirken können.
** E-Staub (einatembarer Staub):
Gesamtheit aller eingeatmeten Staubpartikel, die über Mund und Nase aufgenommen werden, einschließlich der groberen Fraktionen.
  • Signifikant reduzierte Staubemissionen beim Einsatz des kontaktfreien Systems
  • Klar messbare Differenzen zwischen konventioneller Abdichtung und AirScrape
  • Verbesserte Einhaltung relevanter Arbeitsplatzgrenzwerte
  • Deutlich geringere Staubbelastung im direkten Anlagenumfeld

Wirtschaftlicher Nutzen und langfristiger Erfolg
Neben der messbaren Reduktion der Staubemissionen ergeben sich zusätzliche betriebliche Vorteile:

  • verbesserte Arbeitsbedingungen und erhöhte Arbeitssicherheit
  • reduzierter Reinigungsaufwand durch geringere Staubablagerungen
  • stabilerer und effizienterer Anlagenbetrieb
  • belastbare Entscheidungsgrundlage durch unabhängige Messdaten

Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahl des Abdichtungssystems einen direkten Einfluss auf Emissionen, Betriebskosten und Anlagenperformance hat.

Fazit
Die durchgeführten Vergleichsmessungen belegen eindeutig, dass moderne, kontaktfreie Abdichtungssysteme einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Staubemissionen leisten können.